Warum soll mein Schreibtisch höhenverstellbar sein?

Die Computer- und Schreibtisch-Arbeit ist auf dem Vormarsch. Daher ist es nur logisch, dass wir heute viel mehr Zeit sitzend verbringen. Wir sitzen morgens am Esstisch beim Frühstück, dann im Auto oder der Bahn auf dem Weg zur Arbeit, dann zwischen sechs und sogar 12 Stunden am Arbeitsplatz im Büro und abends vielleicht noch auf der Couch oder wieder am Schreibtisch um noch Dinge aufzuarbeiten.

Oft ist es die falsche Haltung.

Gerade bei der Arbeit an Bildschirmgeräten wie Laptop, PC oder Mac ist es oft so, dass wir – auch unbewusst – eine zumindest nicht optimale Haltung einnehmen. So ist zum Beispiel der Kopf falsch geneigt und damit entstehen Nackenverspannungen und Schmerzen, die im schlechtesten Fall sogar in Schultern und Arme ausstrahlen können!

Schreibtisch höhenverstellbar machen - macht Sinn!

Wenn du deinen Schreibtisch höhenverstellbar machst, wird’s besser.

Denn damit kannst du die Position deiner Ein- und Ausgabegeräte (also Tastatur, Maus, Monitor, …) so verändern, dass du eine möglichst gerade Haltung einnimmst – die Belastung auf Hals, Nacken und Rücken wird reduziert.

Generell sollte man für sich selbst ausprobieren, welche Position einem am meisten liegt, jedoch gibt es ein paar Faustregeln dazu:

  • entspannte Sitzposition
  • gerader Rücken
  • möglichst gerader Blick in den Bildschirm
  • zwischendrin bewegen, Bildschirmpausen machen

  • zu stark nach unten oder oben geneigter Blick
  • Gefühl der Anpassung, speziell im unteren und oberen Rücken
  • zunehmende Steifheit im Nacken und Schulterbereich von Tag zu Tag

Wenn Schmerzen da sind, ist es noch nicht zu spät!

Generell sollte man vor allem bei anhaltenden Schmerzzuständen ehestmöglich einen Arzt aufsuchen, soviel mal vorweg. Aber gerade Verspannungen und Schmerzen im Nackenbereich kann man damit lindern, dass man einerseits die beanspruchten Muskeln und Nerven durch Heilbehelfe wie Wärmepflaster oder Einreibungen (einfach in der Apotheke danach fragen) behandelt und weiterführend die Belastungen dadurch reduziert, dass man seine Arbeitsfläche höhenverstellbar macht – oder gleich generell auf einen Schreibtischaufsatz wie z.B. standsome setzt.

Schmerzmittel und Tabletten sind der falsche Weg.

Viele Menschen machen sich keine Gedanken woher Schmerzen kommen – nur das Ausschalten des Schmerzes ist für sie relevant. Dabei vergisst man aber eine wichtige Tatsache: Schmerzen sind Warnsignale des Körpers.

Um das deutlicher zu machen: das ist so, als würde man einfach in einem Kraftwerk bei einem Feueralarm die roten Warnleuchten und die Alarmsirene ausschalten und weitermachen, wie bisher – nicht besonders schlau, langfristig gesehen, oder?

Schreibtisch höhenverstellbar machen - macht Sinn!

TIPP: Massieren & einreiben

Der Griff zur Tablette sollte die letzte Option sein

Ist der Schmerz im Rücken oder Nacken mal da, können oft Massagen in Kombination mit Einreibungen (Stichwort: der gute alte Melissengeist oder Franzbranntwein) wahre Wunder bewirken. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die richtigen Muskelgruppen mit der richtigen Intensität massiert und außerdem wenn möglich auf Schmerzmittel wie Pillen oder Salben verzichtet werden. Bleibt der Schmerz bestehen – dann zum Arzt!

Die beste Option: Umsicht und die richtige Sitz- und Stehposition.

Wer sich früh genug um die eigene Gesundheit kümmert und Belastungen und Störfaktoren rechtzeitig bekämpft, hat viel bessere Chancen, dass es erst gar nicht zu schweren Erkrankungen kommt. Dass es natürlich gerade bei der individuellen Gesundheit keine Garantien gibt, sollte klar sein. Es ist aber medizinisch erwiesen, dass eine Reduktion von Stress, Belastungsfaktoren, Haltungsproblemen und eine entsprechende Vorbeugung (zum Beispiel durch regelmäßige Bewegung in der Natur) viele Spätfolgen vermeiden kann!